Kommen Sie mit auf einen kurzen Rundgang durch den Septemberhimmel. Vier leicht nachvollziehbare Stationen führen zu den schönsten Wegweisern und Beobachtungszielen des Monats.
1
MarkabDas Pegasusquadrat erkennen
2
AlpheratzBei Alpheratz abbiegen
3
MirachDer Sternkette bis Mirach folgen
4
Andromedagalaxie M31Zur Andromedagalaxie springen
Station 1 · Markab
Das Pegasusquadrat erkennen
Markab bildet eine Ecke des großen, fast leeren Pegasusquadrats. Seine vier Sterne sind der Ausgangspunkt dieser Tour. Räumlich liegen die vier Ecksterne weit auseinander; das scheinbare Quadrat entsteht allein durch unsere Blickrichtung von der Erde.
Richtung SüdostenHöhe 46°Gut sichtbar
Station 2 · Alpheratz
Bei Alpheratz abbiegen
Biegen Sie an Alpheratz, der nordöstlichen Ecke des Quadrats, in die Sternkette der Andromeda ab. Historisch wurde der Stern sowohl Pegasus als auch Andromeda zugerechnet; heute führt ihn die IAU eindeutig als Alpha Andromedae.
Richtung OstenHöhe 48°Gut sichtbar
Station 3 · Mirach
Der Sternkette bis Mirach folgen
Gehen Sie von Alpheratz entlang der gebogenen Sternkette bis zum hellen Mirach. Nur etwa sieben Bogenminuten neben Mirach liegt die Galaxie NGC 404, „Mirachs Geist“ – ein reizvolles, aber durch den hellen Stern anspruchsvolles Teleskopziel.
Von Mirach führen zwei schwächere Sterne nach Norden zur Andromedagalaxie. Unter dunklem Himmel ist ihr länglicher Lichtfleck bereits mit bloßem Auge erkennbar. M31 ist rund 2,5 Millionen Lichtjahre entfernt und am Himmel etwa sechsmal so breit wie der Vollmond; sichtbar ist meist nur ihr heller Kernbereich.
Der farbige Balken zeigt Zeiten mit mindestens 10° Höhe. Der Punkt markiert die beste Höhe innerhalb der Nacht.Standort: Zwickau · Algorithmen siehe Credits
Sehr gutSternhaufen · Helligkeit 9 mag · Ausdehnung 5'
21:40–04:40 Uhr
Beste Zeit23:10 Uhr
Max. Höhe87°
Dauer7 h
Der farbige Balken zeigt Zeiten mit mindestens 25° Höhe; der Punkt markiert die beste Höhe. Mondlicht wird nicht berücksichtigt.Standort: Zwickau · Algorithmen siehe Credits