Kommen Sie mit auf einen kurzen Rundgang durch den Junihimmel. Vier leicht nachvollziehbare Stationen führen zu den schönsten Wegweisern und Beobachtungszielen des Monats.
1
WegaWega als ersten Eckpunkt
2
DenebDeneb im Schwan
3
AltairAltair vervollständigt das Dreieck
4
AlbireoAlbireo am Ende des Schwans
Station 1 · Wega
Wega als ersten Eckpunkt
Wega ist sehr hell und steigt im Juni am Abend bereits hoch. Sie gehört zum kleinen Sternbild Leier. Sie ist von einem ausgedehnten Staub- und Trümmerring umgeben, den Hubble und Webb als Überrest fortdauernder Kollisionen kleiner Körper untersuchen.
Deneb liegt von Wega aus in Richtung Nordosten. Er markiert den Schwanz des kreuzförmigen Schwans. Trotz seiner großen Entfernung wirkt Deneb ähnlich hell wie Wega und Altair. Das verrät die enorme Leuchtkraft dieses blauweißen Überriesen.
Altair steht südlicher und wird von zwei etwas schwächeren Sternen flankiert. Damit ist das Sommerdreieck vollständig. Er rotiert so schnell, dass er am Äquator sichtbar abgeplattet ist; seine Pole sind heißer und heller als die Äquatorzone.
Folgen Sie dem langen Körper des Schwans von Deneb über Sadr bis Albireo. Schon eine geringe Vergrößerung trennt das Doppelsternpaar. Dann bleiben beide Sterne samt Umgebung im Bild und ihr Gold-Blau-Kontrast wirkt besonders deutlich.
In der DämmerungTeleskop · 29,78 AE · Ø 2,1″ · Phase 100%
01:53–05:03 Uhr
Beste Zeit05:03 Uhr
Max. Höhe35°
Helligkeit+7,9 mag
Der farbige Balken zeigt Zeiten mit mindestens 10° Höhe. Der Punkt markiert die beste Höhe innerhalb der Nacht.Standort: Zwickau · Algorithmen siehe Credits
Sehr gutSternhaufen · Helligkeit 9 mag · Ausdehnung 5'
23:30–03:10 Uhr
Beste Zeit03:00 Uhr
Max. Höhe82°
Dauer3 h 40 min
Der farbige Balken zeigt Zeiten mit mindestens 25° Höhe; der Punkt markiert die beste Höhe. Mondlicht wird nicht berücksichtigt.Standort: Zwickau · Algorithmen siehe Credits